"Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Die Sprache der Informatik ist englisch; die Sprache dieses Buches über einen Gegenstand der Informatik ist deutsch. Ein Widerspruch? Ja sind Nein. Ja, weil es schlechtweg unmöglich ist, gewisse Teile ins Deutsche zu übersetzen. Beispiele sind die reservierten Wörter und vordefinierten Namen der Programmiersprache Oberon (zum Beispiel IF, WHILE, RECORD, COPY). Eine konsequente Ìbersetzung der Programmbeispiele würde zu syntaktisch falschen Programmen führen. Daraus folgt, daß jeder, der sich mit Informatik befaßt, eine gewisse Grundmenge von englischen Begriffen lernen und benutzen muß. Neben den inhárent englischen Begriffen existiert aber noch eine Anzahl von Ausdrücken, die zwar übersetzbar sind, für die aber die Kenntnis des englischen Originalbegriffs hilfreich sein kann. In solchen Fállen gibt dieses Buch den Originalbegriff in Klammern hinter der Ìbersetzung an. Beispiele sind die Begriffe Zeiger (pointer), automatische Speicherbereinigung (garbage collection) und Sichtbarkeitsbereich (scope). Abgesehen davon, daß einzelne Fachwörter nicht übersetzt werden können, hilft es besonders dem Programmierneuling, programmieren in einer vertrauten Sprache zu lernen. Außerdem soll durch die Ìbersetzung dieses Buches der Programmiersprache Oberon ein Interessentenkreis erschlossen werden, der weit über den akademischen Bereich hinausgeht. In der Tat eignet sich 'Programmieren in Oberon' durch seine Gliederung und die sorgfáltige Auswahl der Beispiele und Ìbungen auch für den Informatikunterricht an Mittelschulen und technischen Lehranstalten sowie für das Selbststudium. Die Schwierigkeiten der Ìbersetzung von Informatik-Literatur zeigen sich auch in der turbulenten Vorgeschichte dieses Buches, das eigentlich schon früher hátte erscheinen sollen. Die vorliegende deutsche Ausgabe verdankt ihre Entstehung nicht zuletzt der ideellen und materiellen Unterstützung innovationsfreudiger Firmen und Institutionen, die unten genannt sind. Dank gebührt auch den Autoren Dr. Martin Reiser und Prof. Niklaus Wirth für die aktive Unterstützung und Frau Susanne Spitzer von Addison-Wesley für die angenehme Zusammenarbeit. Die Verfügbarkeit geeigneter Programmiersysteme ist für eine effektive Programmierausbildung von großer Bedeutung. Für Oberon werden von der ETH-Zürich qualitativ hochwertige Implementierungen für nahezu alle Plattformen bereitgestellt. Diese Systeme sind nun durch das Medium CD-ROM auch einer breiten Á–ffentlichkeit zugánglich. Die Vision der Programmierausbildung mittels interaktivem elektronischen Lehrbuch rückt damit ein Stück náher und kannte zu Spekulationen über zukünftige Oberon-Bücher Anlaß geben. Dr. Josef Templ 27 Juni 1994"
Monday, December 3, 2018
[PDF] Download Programmieren in Oberon: Das neue Pascal (Sonstige Bücher AW) Kostenlos
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"Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Die Sprache der Informatik ist englisch; die Sprache dieses Buches über einen Gegenstand der Informatik ist deutsch. Ein Widerspruch? Ja sind Nein. Ja, weil es schlechtweg unmöglich ist, gewisse Teile ins Deutsche zu übersetzen. Beispiele sind die reservierten Wörter und vordefinierten Namen der Programmiersprache Oberon (zum Beispiel IF, WHILE, RECORD, COPY). Eine konsequente Ìbersetzung der Programmbeispiele würde zu syntaktisch falschen Programmen führen. Daraus folgt, daß jeder, der sich mit Informatik befaßt, eine gewisse Grundmenge von englischen Begriffen lernen und benutzen muß. Neben den inhárent englischen Begriffen existiert aber noch eine Anzahl von Ausdrücken, die zwar übersetzbar sind, für die aber die Kenntnis des englischen Originalbegriffs hilfreich sein kann. In solchen Fállen gibt dieses Buch den Originalbegriff in Klammern hinter der Ìbersetzung an. Beispiele sind die Begriffe Zeiger (pointer), automatische Speicherbereinigung (garbage collection) und Sichtbarkeitsbereich (scope). Abgesehen davon, daß einzelne Fachwörter nicht übersetzt werden können, hilft es besonders dem Programmierneuling, programmieren in einer vertrauten Sprache zu lernen. Außerdem soll durch die Ìbersetzung dieses Buches der Programmiersprache Oberon ein Interessentenkreis erschlossen werden, der weit über den akademischen Bereich hinausgeht. In der Tat eignet sich 'Programmieren in Oberon' durch seine Gliederung und die sorgfáltige Auswahl der Beispiele und Ìbungen auch für den Informatikunterricht an Mittelschulen und technischen Lehranstalten sowie für das Selbststudium. Die Schwierigkeiten der Ìbersetzung von Informatik-Literatur zeigen sich auch in der turbulenten Vorgeschichte dieses Buches, das eigentlich schon früher hátte erscheinen sollen. Die vorliegende deutsche Ausgabe verdankt ihre Entstehung nicht zuletzt der ideellen und materiellen Unterstützung innovationsfreudiger Firmen und Institutionen, die unten genannt sind. Dank gebührt auch den Autoren Dr. Martin Reiser und Prof. Niklaus Wirth für die aktive Unterstützung und Frau Susanne Spitzer von Addison-Wesley für die angenehme Zusammenarbeit. Die Verfügbarkeit geeigneter Programmiersysteme ist für eine effektive Programmierausbildung von großer Bedeutung. Für Oberon werden von der ETH-Zürich qualitativ hochwertige Implementierungen für nahezu alle Plattformen bereitgestellt. Diese Systeme sind nun durch das Medium CD-ROM auch einer breiten Á–ffentlichkeit zugánglich. Die Vision der Programmierausbildung mittels interaktivem elektronischen Lehrbuch rückt damit ein Stück náher und kannte zu Spekulationen über zukünftige Oberon-Bücher Anlaß geben. Dr. Josef Templ 27 Juni 1994"
"Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Die Sprache der Informatik ist englisch; die Sprache dieses Buches über einen Gegenstand der Informatik ist deutsch. Ein Widerspruch? Ja sind Nein. Ja, weil es schlechtweg unmöglich ist, gewisse Teile ins Deutsche zu übersetzen. Beispiele sind die reservierten Wörter und vordefinierten Namen der Programmiersprache Oberon (zum Beispiel IF, WHILE, RECORD, COPY). Eine konsequente Ìbersetzung der Programmbeispiele würde zu syntaktisch falschen Programmen führen. Daraus folgt, daß jeder, der sich mit Informatik befaßt, eine gewisse Grundmenge von englischen Begriffen lernen und benutzen muß. Neben den inhárent englischen Begriffen existiert aber noch eine Anzahl von Ausdrücken, die zwar übersetzbar sind, für die aber die Kenntnis des englischen Originalbegriffs hilfreich sein kann. In solchen Fállen gibt dieses Buch den Originalbegriff in Klammern hinter der Ìbersetzung an. Beispiele sind die Begriffe Zeiger (pointer), automatische Speicherbereinigung (garbage collection) und Sichtbarkeitsbereich (scope). Abgesehen davon, daß einzelne Fachwörter nicht übersetzt werden können, hilft es besonders dem Programmierneuling, programmieren in einer vertrauten Sprache zu lernen. Außerdem soll durch die Ìbersetzung dieses Buches der Programmiersprache Oberon ein Interessentenkreis erschlossen werden, der weit über den akademischen Bereich hinausgeht. In der Tat eignet sich 'Programmieren in Oberon' durch seine Gliederung und die sorgfáltige Auswahl der Beispiele und Ìbungen auch für den Informatikunterricht an Mittelschulen und technischen Lehranstalten sowie für das Selbststudium. Die Schwierigkeiten der Ìbersetzung von Informatik-Literatur zeigen sich auch in der turbulenten Vorgeschichte dieses Buches, das eigentlich schon früher hátte erscheinen sollen. Die vorliegende deutsche Ausgabe verdankt ihre Entstehung nicht zuletzt der ideellen und materiellen Unterstützung innovationsfreudiger Firmen und Institutionen, die unten genannt sind. Dank gebührt auch den Autoren Dr. Martin Reiser und Prof. Niklaus Wirth für die aktive Unterstützung und Frau Susanne Spitzer von Addison-Wesley für die angenehme Zusammenarbeit. Die Verfügbarkeit geeigneter Programmiersysteme ist für eine effektive Programmierausbildung von großer Bedeutung. Für Oberon werden von der ETH-Zürich qualitativ hochwertige Implementierungen für nahezu alle Plattformen bereitgestellt. Diese Systeme sind nun durch das Medium CD-ROM auch einer breiten Á–ffentlichkeit zugánglich. Die Vision der Programmierausbildung mittels interaktivem elektronischen Lehrbuch rückt damit ein Stück náher und kannte zu Spekulationen über zukünftige Oberon-Bücher Anlaß geben. Dr. Josef Templ 27 Juni 1994"
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